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Malediven 2017

Jetzt bin ich schon über einen Monat von den Malediven zurück und habe schon wieder richtig Fernweh! Es war einfach traumhaft auf den Malediven. Auch wenn wir etwas Anfangsschwierigkeiten hatten, aber dazu später mehr. Ich habe hier mal ein paar Hintergrundinformationen Tipps für euch zusammengestellt um euren Maledivenaufenthalt wirklich perfekt zu machen. Weiter unten um Beitrag findet ihr auch noch ein paar Bilder und sogar ein kleines Video. Ich bitte um Nachsicht. Da es das erste von mir geschnittene Video ist, ist es noch nicht soo professionell. Aber das üben wir (ja, mein Freund muss auch) noch!

 

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Anreise

Koffer gepackt und los ging’s! Wir sind mit Emirates angereist. Erst ging es für uns nach Dubai und dann weiter bis Male. Ich kann von Emirates einfach nur schwärmen. Ich bin eigentlich flugängstlich, aber selbst ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir sind mit dem A380 geflogen, was überwältigend war und das Bordpersonal war wirklich super freundlich und bemüht, dass es einem jederzeit rundum gut geht. Von Male aus sind wir mit einem Wasserflugzeug weitergeflogen. Je nachdem wie weit die Unterkunft von Male weg liegt fliegt man entweder mit einem solchen Wasserflugzeug, oder nimmt ein Boot. Und auch wenn mir dieser Flug den letzten Nerv geraubt hat, war die Aussicht einfach überwältigend.

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Unterkunft

Die Malediven setzen sich zusammen aus rund 200 Inseln, wovon nicht alle touristisch genutzt werden, aber einige. Auf den Malediven hat man klassischerweise nur ein Resort pro Insel. Man entscheidet sich also nicht wie bei anderen Urlauben erst für eine Stadt und dann für ein Hotel, sondern mehr für ein Resort und eben die dazugehörige Insel. Wir hatten uns von vorn herein ein Budget festgelegt und haben danach ausgewählt was wir für den Preis bekommen. Damit war die Auswahl schon recht gering. Darunter haben wir uns dann das schönste raus gepickt und unsere Wahl ist auf das Adaaran Select Meedhupparu gefallen. Bei der Suche nach einer Unterkunft solltet ihr unbedingt darauf achten ein All Inclusive Angebot zu haben. Dies ist nicht immer der Fall. Die Preise auf den Malediven sind relativ hoch (verständlich, denn es muss ja auch alles erst mal zu den Resorts auf die Inseln angeliefert werden) und wie ich schon sagte bestehen die Meisten Inseln nur aus dem einen Resort. – Das heißt auswärts essen gehen oder sich eine andere Bar suchen, selbst etwas zubereiten oder Sonstiges fällt auf den Malediven weg. So ist man mit einem All Inklusive Angebot wirklich bestens bedient und sollte ein Maledivenurlaub nicht auch so entspannt wie möglich sein. Da passt das wirklich so sehr gut.

Beachtet aber All Inclusive ist nicht immer All Inclusive. Bei unserem Resort zum Beispiel waren frische Säfte, Kokosnüsse, Cappuccino, viele Cocktails und Meeresfrüchte z.B. nicht inclusive. Uns hat das an sich nichts ausgemacht, aber wer darauf Wert legt, sollte sich unbedingt vorher genaustens informieren.

 

In unserem Resort hatten wir ein Beachbungalow bzw. eine Beachvilla. Auf den Malediven trennen sich die Unterkünfte meist nur in die Typen Beachvilla oder Watervilla, wobei es auf manchen Inseln auch so eine Art Zwischending gibt. Hierbei hat man dann den Zugang zur Villa an Land, aber ein paar Stelzen nach vorne ins Wasser. Der Preis wird demnach je mehr Wasser immer höher. Für mich reichte auch eine Beachvilla. Diese war ebenfalls nur ca. 10 Schritte vom Meer entfernt und wenn ich so 600 Dollar pro Nacht spare finde ich das vollkommen in Ordnung und trotzdem noch ziemlich luxuriös. Ich habe schon öfters gehört, dass die Wasservillen zwar im Ersten Moment einfach der Wahnsinn ist, aber man dieses besondere Plus dann nach ein paar Tagen doch nicht mehr unbedingt gebraucht hätte. Falls ihr diesen Wow-Moment aber unbedingt wollt: Bei einigen Resorts kann man auch nur für eine Nacht ein Upgrade in eine Wasservilla buchen. Fragt einfach kurz bei dem Resort eurer Wahl an, ob dies möglich ist.

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Klima

Auf den Malediven herrscht ein ziemlich tropisches Klima. Die beste Reisezeit geht bei den Malediven von Oktober bis einschließlich März, wobei die allerbesten Januar bis März sein sollen. In der anderen Zeit des Jahres ist Monsunzeit und es kann vermehrt zu Regen und Stürmen kommen. Ich glaube allerdings, dass auch das heut zu Tage (zu Zeiten des Klimawandels) nur noch ein grober Richtwert ist. Auch wir hatten die ersten 2 Tage fast durchgängig Regen obwohl wir im März da waren, was wohl der Malediven-Monat schlechthin ist. Das war wirklich ärgerlich. Wir hatten uns im Vorfeld aus Kostengründen auf 9 Tage beschränkt. Der Flug frisst schon sehr viel Zeit und wenn es dann noch zwei Tage regnet ist das natürlich echt blöd. Daher empfehle ich im Nachhinein auf keinen Fall an der Anzahl der Urlaubstagen zu sparen. Hier lohnt es sich doch lieber ein paar Tage mehr zu bezahlen.

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Das solltet ihr beachten

Wenn man verreist sollte man sich grundsätzlich vorher über die „Sitten“ des Reiselands informieren und diese respektieren. Die Malediven sind ein streng muslimisches Land. Das heißt einiges ist etwas anders als bei uns. Ihr sollte bei der Ankunft, solang ihr noch auf Male seid eure Schultern bedeckt halten. Also egal wie heiß es ist, nicht direkt sämtliche Kleider von Leib reißen! Das wird dort nicht gerne gesehen. Zudem solltet ihr auf gar keinen Fall Alkohol einführen! Alkohol ist auf den Malediven (die meisten Resorts ausgenommen) verboten! Lasst auch lieber euer Kreuzkettchen, oder den Buddhaanhänger zuhause. Es könnte euch sonst passieren, dass ihr diesen am Flughafen abgeben müsst und erst bei abreise wieder bekommt.

 

Ihr solltet euch im Vorfeld gut mit Sonnenschutz eindecken. Aber ich denke das versteht sich von selbst. In den meisten Resorts gibt es zwar auch Sonnenschutz zu kaufen, das kostet aber auch gut und gerne mal das 4-fache von dem was man hier zu Lande zahlen würde.

 

Auch auf einen Mückenschutz solltet ihr nicht verzichten! Dank des tropischen Klimas sind Mückenstiche auf den Malediven nicht nur nervig, sondern können auch schwere Krankheiten wie Dengue Fieber übertragen. Beugt also besser vor und nehmt einen Mückenschutz mit.

 

 

Aktivitäten

Auf den Malediven könnt ihr vor allem super entspannen! 2-3 gute Bücher solltet ihr auf jeden Fall im Gepäck haben. Zudem empfiehlt es sich auf jeden Fall schnorcheln zu gehen. Auch wenn die meisten Korallen auf den Malediven leider abgestorben sind gibt es super tolle bunte Fische zu bestaunen. Vielleicht seht ihr ja sogar eine Wasserschildkröte!

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Viele Resorts bieten abends auch Fischfütterungen an, sowie tolle Tauschtouren. Ein Spaziergang um die ganze Insel ist bei den meisten Inseln auch in ca. einer halben Stunde zu schaffen. Und gerade abends lohnt sich das besonders, denn die Sonnenuntergänge sind einfach der Wahnsinn!

Wer gerne Yoga macht, hat hier das perfekte Umfeld um die Yogasession so richtig zu genießen und auch diverse Wasseraktivitäten sind natürlich möglich.

 

Zu guter Letzt kann man natürlich auch traumhafte Fotos machen. Und das habe ich also absolut Fotobegeisterte natürlich gemacht. Hier meine Eindrücke für euch:

Malediven

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Malediven 2017

Malediven Adaaran Select

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