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Neue Ziele mit dem Fitbit Blaze

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In letzter Zeit war hier immer mal wieder Bloggingflaute. Ich will ehrlich zu euch sein: Es liegt daran, dass ich mich in letzter Zeit oft nicht so wohl in meiner Haut gefühlt habe und mich auch auf Bildern nicht sehen mochte. Ich weiß nicht warum, aber ich nehme immer mehr zu und dabei bin ich nicht unsportlich. Ich bin immer regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen und habe Squash gespielt. Aber vermutlich kommt man einfach in ein Alter, in dem sich der Körper verändert. Das nehme ich aber nicht einfach so hin. Ich hab nun die Zügel angezogen und will noch aktiver sein. Statt 3 Mal die Woche Sport ist mein neues Ziel nun mindestens 5 Mal + mehr zusätzliche Bewegung in der Natur und öfters mal die Treppe nehmen. Denn wie es aussieht reicht es irgendwann nicht mehr ein paar Mal die Woche Sport zu machen, wenn man ansonsten jeden Tag 9 bis 10 Stunden im Büro sitzt und es dann noch an den Schreibtisch geht um für das Studium zu pauken.

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Um meine neuen Ziele besser im Blick zu haben und kontinuierlich verfolgen zu können, habe ich nun einen kleinen Begleiter auf dem Weg. Und zwar habe mir einen Fitnesstracker zugelegt. Meiner ist von Fitbit, aber es gibt auch noch viele andere Marken (jawbone und Garmin waren auch in der engeren Auswahl), die gute Produkte herstellen. Nach wochenlangen hin und her überlegen hatte ich mich endlich für ein Exemplar entschieden. Anfangs sollte es eigentlich ein Fitnesstracker werden, der mehr im Armbanddesigne und möglichst in einem mädchenhaften Farbton. Die Herzfrequenz sollte er überwachen und möglichst einen Schlafphasenwecker (der einen in einer Phase weckt, in der einem das Aufstehen besonders leicht fällt), zudem sollte die App motivierend sein (z.B. durch die Möglichkeit an Wettkämpfen teilzunehmen) und ein Inaktivitätsalarm (der einen alarmiert wenn man eine bestimmte Zeit untätig war) wäre schön gewesen.

 

Ich kann euch gleich sagen: Alles geht nicht! So setzte ich letztendlich Prioritäten und entschied mich für das Fitbit Blaze. Bei diesem kann man die Armbänder je nach Belieben wechseln und es so auch im Büro oder beim Feiern tragen. Es misst die Herzfrequenz über einen optischen Messer und kann einem so beim Training anzeigen in welcher Herzfrequenzzone man gerade trainiert. Eine Erklärung hierzu liefert die sehr gut strukturierte App gleich mit. In dieser kann man auch Wettkämpfe mit Freunden starten und sichert sich so nochmal eine Extraportion Motivation vielleicht auch mal nicht die Bahn zu nehmen, sondern die 2 Stationen eben zu Fuß zu gehen. Auf Schlafphasenwecker und Inaktivitätsalarm musste ich also vorerst verzichten, hoffe aber dass Fitbit dies mit einem Update irgendwann vielleicht noch nachbessert. Das Potential wäre denke ich da, schließlich gibt es schon die Möglichkeit sich mit einem Vibrationsalarm zu einer bestimmten Uhrzeit wecken zu lassen.

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Eine Schritteziel von 10.000 Schritten am Tag und 10 Etagen, die man am Tag bewältigen muss ist voreingestellt. Diese kann man abändern, ich finde sie jedoch so schon sehr gut. Zudem werden über den Tag hinweg immer die bereits verbrauchten Kalorien angezeigt, welche sich wiederrum zusammensetzen aus einem Grundumsatz, der aus Körpergröße und – gewicht und dem Alter und Geschlecht errechnet wird und von dem Stück für Stück über den Tag immer etwas hinzu gebucht wird zuzüglich der durch Aktivitäten verbrannten Kalorien. So hat man alles gut im Blick und ich weiß abends, ob ich mich mit einer Pizza aufs Sofa legen darf oder lieber doch noch ein paar Runden um den Block gehe oder das Fitnessstudio besuchen sollte.

Als kleines Feature kann man sogar direkt auf dem Armband ein Miniworkout starten. Hierbei werden Übungen zum direkt Nachturnen auf dem Display angezeigt.

Habt ihr auch Erfahrungen mit einem Fitnesstracker, wenn ja mit welchem? Oder überlegt ihr euch auch einen anzuschaffen? Wenn ihr Fragen habt: Immer her damit!

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